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Verletzungen der Zwischenwirbelgelenke
Einzelne Wirbel der Wirbelsäule bilden Schutz für entsprechene Rückenmarknerven. Diese Nerven tragen Veratwortung für richtiges Funktionieren der einzelnen Organe des menschlichen Körpers.
Auf Zeichnung sieht man, dass die Wirbelkörper an ihren Ober – und Unterflächen nicht glatt wie einen Tischflöche sind, sondern ganz leicht eingedellt, also schlüsselförmig, erscheinen. In diese „Schüssel” wird die Zwischenwirbelscheibe „eingelegt”, schon das allein gibt ihr einen solchen Halt, dass się nicht ohne weiteres aus ihrer Lage nach vorn, zur Seite oder nach hinten herausrutschen kann. Hinzukommen sog. Vordere und hintere Längsbänder, die der Bandscheibe zusätzlichen Halt vor allem dann geben, wenn sich der Mensch nach vorn oder hinten überbeugt. Dabei enstehen erhebliche einseitige Drücke auf die Bandscheibe, so dass sie ohne die Zusatzeinrichtungen nach hinten oder nach vorn herausgequetscht würde.
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Die Elastizität der Zwischenwirbelsäule wird ähnlich wie beim Gelekknorpel durch Einlagerung großer Mengen Wassers gewährleistet. Wenn die Wirbelsäule zusammengedrückt wird, bleibt das Gesamtvolumen der Bandscheibe zwar erhalten, się verformt sich aber so, dass sie – übertrieben – seitlich etwas herausquillt. Im mittleren Bereich der Bandscheibe wird der gallertige Kern schmaler , rundherum zur Seite gedrückt, do das Stöße und Drücke abgefedert und gepuffert werden. Man kann die gesunde Bandscheibe also mit einem Wasserkissen vergleichen. Laut Dr. Biedermann bildet die Bandscheibe des Schlüssel zum Funktionieren der Wirbelsäule und hängen die meisten Wirbelsäulenstörungen mit der Bandscheibe zusammen.
Bearbeitet auf der Grundlage: "Bóle i choroby kręgosłupa", Bernard A. Bäker, Peter Reisky
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