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AKTUALNO¦CI
[2010-02-01 11:01:51]
II forum "Ergonomia praktyczna"

Bêdziemy braæ udzia³ w II forum "Ergonomia praktyczna", które odbêdzie siê 19 lutego 2010 r. na Politechnice Warszawskiej. ...
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[2009-10-27 09:11:05]
Praca dla przedstawiciela handlowego

Zatrudnimy handlowców na stanowisko Przedstawiciela handlowego. ...
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[2009-09-23 14:05:43]
Zmiany w pracy gabinetu

Ze wzglêdu na reorganizacjê pracy gabinetu z dniem 1.10.2009 zostaj± wprowadzone nastêpuj±ce zmiany ...
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Beweglichkeitsprobleme

Wirbelgleiten (Spondylolisthesis) – das ist das Abgleiten eines Wirbelkörpers nach vorn (bauchwärts) über den darunterliegenden Wirbelkörper hinweg. Es betrifft den 4. und 5. Lendenwirbelkörper. Die daraus resultierende Einengung des Wirbelkanals oder der Intervertebrallöcher führt zu Kompressionssymptomen des Rückenmarks bzw. der entsprechenden Nervenwurzeln. Schmerzen und Lähmungsanzeichen treten auf, wenn die Veschiebung so hochgradig werden, dass siê nach hinten in den Rücckenmrkskanal oder auf die Nervenwurzeln der Cauda equina drücken. Je nach Lage entstehen einseitige oder beiderseitige Störungen. Unter diesen Voraussetzungen ist die Operation der Wirbelsäule die Ausnahme. Bevor operiert wird, muß immer an die Anwendung der Chiropraktik gedacht werden. Oft günstigere Ergebnisse bringen Reponieren der Wirbel und Entspannung der verkrampften Haltemuslulatur des Rückens anstatt Operation. Es ist seit vielen Jahren bekannt, dass die Manualtherapie gute Ergebnisse erzielt – bei rund 95% der Behandelten die Schmerzzustände fast völlig behoben werden.

Bechterewsche Erkrankung(Spondylitis ankylosans)
Da das Leiden meist schleichend beginnt, wird die günstigste Behandlungsphase zu Anfang der Erkrankung häufig verpaßt. Die ersten Krankheitserscheinungen bestehen in unklaren Rückenschmerzen, die besonders nachts auftreten und tagsüber wieder verschwinden. In der Erkrankung wird die Wirbelsäule immer stärker klopfempfindlich. Selbst leichteste Erschütterungen schmerzen. Wenn sich der Kranke auf die Zehenspitzen stellt und auf die Fersen zurückfallen läßt, empfindet er ebenfalls Schmerzen in der Wirbelsäule.

Gelenkrheumatismus - Beim echten Gelenkrheumatismus handelt es sich um eine chronische Entzündung der Gelenke. Sie kann natürlich auch die Wirbelsäule befallen, besonders den HWS-Bereich ( 80% der Rheumatiker klagen über starke Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule).
Von eigentlicher Polyarthritis sprjcht man , wenn der Entzündungsprozeß gleichzeitig mindestens fünf Gelenke befallen hat. Im Gegensatz zur Arthrose ( Gelenkverschleiß) werden hier Knochen und Knorpel durch Entzündungsvorgänge zerstört.
Dies betrifft genauso Zwischenwirbelscheiben wie die kleinen Wirbelgelenke. Ebenso sind die Boden- und Deckplatten der Wirbelkörper davon nicht ausgenommen. Als Sekundärefolge dieser Entzündungen verändert sich die ganze Wirbelsäulenstatik. Die Bandscheiben werden flacher, es kommt zu Nervenreizungen und schmerzhaften Bewegungseinschränkungen. Das ganze Wirbelsäulengefüge wird gelockert und verschoben. Polyarthritiker klagen häufig mehr über die Schmerzen im Bereich der Halswirbelsäule als im Bereich anderer Gelenke.
Beim echten Gelenkrheumatismus kommt es sekundär zu einem weiteren Problem: zur Knochenentkalkung ( Osteoporose).

Osteoporose - Die Knochengrundsubstanz, Voraussetzung für die Stabilität der Wirbelsäule, fängt bereits in früheren Jahren an zu schwinden. Ab dem 40.-45. Lebensjahr verlieren Frauen jährlich ca. 1% der Knochensubstanz. Dies hängt eng mit dem Nachlassen der hormonellen Funktion der Eierstöcke zusammen. In den Industrieländern weisen 25% aller Frauen ab dem 60. Lebensjahr erkennbare Knochenverschwund auf. Bei Männern beginnt Osteoporose später und ist nicht so rapid. Allerdings wurde festgestellt, dass der Prozeß der Osteoporose des Mannes zunimmt und sich in die jüngeren Jahre vorverlagert hat. Dies hängt mit der veränderten Lebensweise und Ernährung zusammen.
Das bedeutet, dass es sich die Statik der Wirbelsäule ändert.Durch das Zusammensintern von Wirbelkörpern wird die Wirbelsäule verkrüppelt. Am Ende kommt zum Rückebuckel, die Körpergröße nimmt ab.
Die daraus entstehenden Rückenschemrzen führen zu Bettlägrigkeit. Die normale, ursprüngliche Form des Wirbelkörpers kann man mit keinem der bekannten Medikamente wiederherstellen. Jede noch so wirksame medikamentöse Therapie muß stets mit einer intensiven Übungsbehandlung des gesamten Bewegungsapparates einhergehen. Die regelmäßige Zufuhr von Calcium, meist in Form von Milch und Milchprodukten ( in denen zusätzlich noch Vitamin D enthalten ist ) und eine gesunde Lebensweise mit Gewichtskontrolle dürfen nicht vergessen werden!

 

Schmerz führt zur Bewegungsarmut. Dies fördert aber den Abbau von Knochen, Muskeln, Bindegewebe und Gelenkknorpel, und Abbau verstärkt den Schmerz. Der typische Haltungsverfall bei der Osteoporose überlastet besonders die untere Lendenwirbelsäule, hier den lumbo-sakralen Bandscheibenapparat. Aus der Überbiegung der Brustwirbelsäule ( Kyphosierung) folgt eine Überbeanspruchung der Nackenmuskulatur. Wenn man einen Rückgang der Symptome erreichen will, muß die Wirbelsäule mit Hilfe von Gymnastik und Bewegung wieder aufgerichtet werden.


Bearbeitet auf der Grundlage: "Bóle i choroby krêgos³upa", Bernard A. Bäker, Peter Reisky

 

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